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Tenniscore

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tenniscore 2026: Was steckt hinter dem Trend?

Tenniscore ist ein Modestil, der klassische Tennisbekleidung in den Alltag holt: Faltenrock, Polo, Pullunder, weiße Socken, weißer Sneaker. Er zitiert nicht den Sport, sondern die Country-Club-Ästhetik drumherum – schlichte Schnitte, gedeckte Farben, sichtbare Sportlichkeit ohne Logoschlacht. 2026 bleibt der Look, wird aber dunkler: Weinrot und Tannengrün stehen neben dem klassischen Weiß.

Der entscheidende Unterschied zu den Styling-Listen der Modemagazine: Die meisten Tenniscore-Teile sind echte Sportbekleidung. Du kannst sie auf den Platz mitnehmen – wenn du beim Kauf auf zwei, drei Dinge achtest.

Welche Teile brauchst du für ein Tenniscore-Outfit?

Sechs Bausteine tragen den Look. Mehr brauchst du nicht, und jeder einzelne funktioniert auch solo zu Jeans.

  • Faltenrock: Die Silhouette, an der der Stil hängt. Tennisröcke für Damen gibt es plissiert (in Falten gelegt, sodass der Stoff beim Laufen aufspringt) oder glatt – plissiert ist die Tenniscore-Variante.
  • Polo: Kragen, Knopfleiste, feste Strickstruktur. Ein Polo-Shirt für Damen in Weiß oder Creme ist das ruhigste Oberteil des Looks; ärmellose Tennistops sind die sommerliche Alternative.
  • Pullunder: Der ärmellose Strickpullover mit V-Ausschnitt, gern über den Schultern geknotet. Pullunder für Damen sind das Teil, das den Look sofort als Tenniscore lesbar macht – der Nike Court Pullunder Damen etwa in Hellblau oder Braun.
  • Tennissocken: Weiß, halbhoch oder hoch, oft mit Streifenbund. Tennissocken für Damen sind das billigste Teil mit der größten Stilwirkung.
  • Schuhe: Zum Outfit passt jeder flache weiße Sneaker. Auf dem Platz brauchst du Tennisschuhe für Damen – die Sohle ist auf seitliche Bewegungen ausgelegt, ein Freizeitsneaker knickt dabei weg.
  • Kopfbedeckung: Stirnbänder oder Caps und Visors. Ein Visor ist ein Schirm ohne Oberteil – schattet die Augen ab, ohne Wärme zu stauen.

Rock, Kleid oder Skort – was passt zu dir?

Die drei Grundformen unterscheiden sich weniger im Aussehen als darin, wie viel du beim Anziehen noch entscheiden musst. Ein Skort ist ein Rock mit fest eingenähter Hose darunter – das Wort ist ein Kofferwort aus Skirt und Shorts.

Grundform Spricht dafür Passt dir, wenn
Faltenrock Frei kombinierbar, stärkster Tenniscore-Effekt du das Oberteil nach Wetter und Laune wechseln willst
Tenniskleid Ein Teil, fertiges Outfit, keine Lücke am Bund du morgens schnell sein musst
Skort Innenhose sitzt fest, nichts rutscht oder blitzt du dich beim Spielen nicht kontrollieren willst

Faustregel: Willst du das Teil auch abseits des Platzes tragen, nimm den Rock. Willst du es vor allem zum Spielen, nimm Kleid oder Skort. Der adidas Club Pleat Rock Damen in Weiß zeigt, wie beides zusammengeht – laut Herstellerangabe aus 100 % recyceltem Polyester, mit integriertem Shorts-Einsatz und feuchtigkeitsableitender AEROREADY-Ausrüstung.

Die Farben der Saison 2026

Weiß und Creme bleiben die Basis – bei weißen Shirts und weißen Tops beginnt fast jedes Tenniscore-Outfit. Neu dazu kommen für Herbst 2026 Weinrot, Tannengrün und Marineblau, meist als einzelner Farbakzent gegen die weiße Basis, nicht als Komplett-Look.

Fürs Layering – also das Übereinandertragen mehrerer dünner Schichten statt einer dicken – greifst du zu Sweatshirts oder Trainingsjacken für Damen mit Kontrastpaspel an Kragen und Ärmeln. Die Retro-Formensprache des Trends findest du am direktesten bei Marken mit Tennis-Historie wie Ellesse.

Was der Look auf dem Platz ändert

Zwei Dinge unterscheiden ein spielbares Outfit von einem, das nur gut aussieht. Erstens das Material: Funktionsfasern transportieren Schweiß nach außen, wo er verdunstet – Baumwolle saugt ihn auf und klebt dann am Körper. Zweitens der Halt: Ein Sport-BH gehört unter jedes Tenniskleid, und auf Sand brauchst du Sandplatzschuhe mit Fischgrätenprofil – ein Zickzackmuster in der Sohle, das den losen Belag greift, statt darauf wegzurutschen.

Alles Weitere aus dem Damen-Sortiment ist Stilfrage, nicht Ausrüstungsfrage.

Gut zu wissen

Ob ein Rock in der Länge sitzt, merkst du erst, wenn du dich darin bewegst. Bei Tennis-Point hast du dafür 30 Tage Zeit, und das Retourenlabel ist kostenlos – anprobieren, ausprobieren, im Zweifel zurückschicken.

Häufige Fragen zu Tenniscore

Woher kommt der Tenniscore-Trend?

Tenniscore geht auf die Old-Money-Ästhetik zurück und romantisiert weniger den Sport als den Lebensstil darum herum: Country Clubs, Turniere, gedeckte Farben und klassische Schnitte. Tennis liefert dabei die Formensprache, nicht die Sportlichkeit.

Muss Tenniskleidung weiß sein?

Nein. Die Weiß-Pflicht ist eine Turnierregel des All England Club in Wimbledon, wo Spielerinnen und Spieler fast vollständig in Weiß antreten müssen; Spielerinnen dürfen dort mittel- bis dunkelfarbige Innenhosen tragen, solange diese nicht länger sind als Rock oder Shorts. Für den Alltag und die meisten anderen Turniere gilt sie nicht.

Was trage ich unter einem Tennisrock ohne Innenhose?

Ballshorts. Das sind eng anliegende kurze Hosen mit seitlichen Taschen oder Bündchen, in die beim Aufschlag der zweite Ball passt. Ballshorts für Damen sitzen enger als normale Shorts und schieben sich beim Laufen nicht hoch.

Wie oft sollte man Tennissocken wechseln?

Nach jedem Spiel. Durchgeschwitzte Socken verlieren ihre Polsterung und reiben, was Blasen begünstigt. Lege dir so viele Paar zu, dass nach jedem Training ein frisches bereitliegt.